{"id":250,"date":"2010-03-17T23:35:47","date_gmt":"2010-03-17T22:35:47","guid":{"rendered":"http:\/\/woytas.de\/praxis\/?page_id=250"},"modified":"2010-03-17T23:53:53","modified_gmt":"2010-03-17T22:53:53","slug":"jetlag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/praxiswoytas.de\/?page_id=250","title":{"rendered":"Jetlag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Wetter ist herrlich, das Meeting oder der Urlaub k\u00f6nnen beginnen &#8211; doch Sie f\u00fchlen sich matt und ersch\u00f6pft. &#8220;Jetlag&#8221; hei\u00dft das allzu bekannte Ph\u00e4nomen, das vielen Langstreckenfliegern w\u00e4hrend der ersten Tage in einem neuen Land zu schaffen macht. Denn w\u00e4hrend l\u00e4ngst die Sonne lacht, w\u00e4hnt sich der K\u00f6rper noch zu Hause, wo es gerade tiefste Nacht oder fr\u00fcher Morgen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ursachen<\/strong><br \/>\nDer Mensch lebt normalerweise in einem 24-Stunden-Rhythmus. W\u00e4hrend des Schlafes verlang-<br \/>\nsamt sich die Herz- und Atmungsfrequenz, der Blutdruck sinkt, die Muskulatur entspannt sich und<br \/>\ndie mentale und psychomotorische Leistungsf\u00e4higkeit verringert sich deutlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den schnellen Ortswechsel in eine andere Zeitzone wird eine Phasenverschiebung im menschlichen Tagesrhythmus hervorgerufen. Nicht nur der Schlaf- und Wachrhythmus wird durchbrochen, sondern auch der regelm\u00e4\u00dfige Ablauf einer Vielzahl verschiedenster K\u00f6rperfunktionen, die einem 24-Stunden-Rhythmus unterliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auswirkungen<\/strong><br \/>\nM\u00fcdigkeit und eine verringerte Reaktionsf\u00e4higkeit in Verbindung mit Ged\u00e4chtnis- und Konzentra- tionsschwierigkeiten sind die h\u00e4ufigsten Folgen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen ein durch die Schlaf- unterbrechung hervorgerufenes Ersch\u00f6pfungsgef\u00fchl, Kopfschmerzen und \u00dcbelkeit auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswirkungen des Jetlags sind dabei bei einem Flug Richtung Osten st\u00e4rker als bei einem Flug Richtung Westen. Der Grund f\u00fcr diesen Unterschied liegt darin, dass die &#8220;innere Uhr&#8221; des Menschen zu einem Rhythmus hin tendiert, der die 24 Stunden \u00fcbersteigt. Fliegt man also von Ost nach West (zum Beispiel von Deutschland in die USA), ist der Tag l\u00e4nger &#8211; dies kommt dem biologischen Rhythmus eher entgegen. Die Umstellung des menschlichen K\u00f6rpers auf die neue Zeit erfolgt dabei um 20 % schneller als bei einem Flug in Richtung Osten (zum Beispiel von Deutschland nach Thailand), da er hierbei mehrere Stunden &#8220;verliert&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Allgemeine Tipps gegen Jetlag<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>W\u00e4hrend des Fluges<\/em><\/p>\n<ul>\n<li> Stellen Sie bereits im Flugzeug Ihre Uhr auf die Uhrzeit des Ziellandes um, damit Sie sich mental an den neuen Zeitrhythmus gew\u00f6hnen k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nach der Ankunft<\/em><\/p>\n<ul>\n<li> Versuchen Sie am Tagesrhythmus des Zielortes teilzunehmen, d. h. essen Sie zu den Zeiten des Gastlandes und gehen Sie erst ins Bett, wenn die Sonne untergeht.<\/li>\n<li>Versuchen Sie, in der ersten Nacht nach der Ankunft ausreichend zu schlafen.<\/li>\n<li>Vermeiden Sie m\u00f6glichst anstrengende Aktivit\u00e4ten an den ersten zwei Tagen nach der Landung, damit Ihr K\u00f6rper Zeit hat, sich an den neuen Zeitrhythmus zu gew\u00f6hnen.<\/li>\n<li>Vermeiden Sie die Einnahme von Schlafmitteln und Melatonin, denn diese bringen den Organismus zus\u00e4tzlich durcheinander.<\/li>\n<li>Verbringen Sie soviel Zeit wie m\u00f6glich im Freien &#8211; das Tageslicht tr\u00e4gt dazu bei, dass sich der K\u00f6rper schneller an die neue Umgebung anpasst.<\/li>\n<li>Bei Kurztrips sollten Sie m\u00f6glichst den Tag-Nacht-Rhythmus der Heimat beibehalten &#8211; auf diese Weise vermeiden Sie einen &#8220;doppelten&#8221; Jetlag.<\/li>\n<li>Bleiben Sie, wenn m\u00f6glich, nach der Reise ein bis zwei Tage zu Hause, damit Sie sich entspannt wieder an den Tagesrhythmus in Ihrer Heimat gew\u00f6hnen k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Flugreisen Richtung Westen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vor der Reise<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Versuchen Sie, sich bereits einige Tage vor der Reise teilweise an den neuen Tagesrhythmus zu gew\u00f6hnen, indem Sie ein bis zwei Stunden sp\u00e4ter ins Bett gehen<\/li>\n<li>Planen Sie Ihre Ankunft m\u00f6glichst um die Mittagszeit, damit Sie das hellste Licht des Tages nutzen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Planen Sie wichtige Termine oder Meetings im Zielland zu einer Tageszeit, zu der Sie sich am wachsten f\u00fchlen, d. h. nach einem Flug in Richtung Westen am Morgen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>W\u00e4hrend des Fluges<br \/>\n<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Versuchen Sie, w\u00e4hrend des Fluges wach zu bleiben.<\/li>\n<li> Bewegen Sie sich und trinken Sie viele alkoholfreie Getr\u00e4nke, um das nat\u00fcrliche Schlafbed\u00fcrfnis zu bek\u00e4mpfen.<\/li>\n<li>Nehmen Sie eiwei\u00dfreiche Nahrung (K\u00e4se, Fisch, Fleisch, Eier, Milchprodukte) zu sich &#8211; diese helfen Ihnen, l\u00e4nger wach zu bleiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nach der Ankunft<\/em><\/p>\n<ul>\n<li> Geben Sie nicht dem auftretenden M\u00fcdigkeitsgef\u00fchl nach, sondern legen Sie sich erst schlafen, wenn in Ihrem Zielland die Sonne untergeht.<\/li>\n<li>Halten Sie sich m\u00f6glichst im Hellen auf. Licht hemmt die Produktion des Hormons Melatonin; dieses macht m\u00fcde und stellt den Organismus auf Schlaf ein<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Flugreisen Richtung Osten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vor der Reise<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ul>\n<li>Versuchen Sie, sich bereits einige Tage vor der Reise an den neuen Tagesrhythmus anzupassen, d. h. gehen Sie fr\u00fcher ins Bett und stehen Sie entsprechend fr\u00fcher auf.<\/li>\n<li>Planen Sie wichtige Aktivit\u00e4ten zu einer Tageszeit, zu der Sie sich am wachsten f\u00fchlen, d.h. nach einem Flug in Richtung Osten am Abend.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>W\u00e4hrend des Fluges<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<ul>\n<li>Versuchen Sie, w\u00e4hrend des Fluges zu schlafen Versuchen Sie autogenes Training oder Entspannungs\u00fcbungen statt Schlaftabletten.<\/li>\n<li>Nehmen Sie kohlenhydratreiche Kost (z.B. Obst, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Joghurt, Obsts\u00e4fte) zu sich &#8211; dadurch stimulieren Sie das nat\u00fcrliche Schlafbed\u00fcrfnis.<\/li>\n<li>Fr\u00fcchtetee wirkt ebenfalls Schlaf f\u00f6rdernd.<\/li>\n<li>Versuchen Sie autogenes Training oder Entspannungs\u00fcbungen statt Schlaftabletten.<\/li>\n<li>Verzichten Sie auf Alkohol als \u201eM\u00fcde-Macher&#8221;, denn er wirkt an Bord st\u00e4rker als auf der Erde, trocknet den K\u00f6rper aus und verz\u00f6gert au\u00dferdem die Umstellung des Organismus auf die neue Zeitzone.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>(Quelle: <a title=\"lh\" href=\"http:\/\/www.lufthansa.com\/online\/portal\/lh\/de\/info_and_services\/travel_preparation?nodeid=1756742&amp;l=de&amp;cid=18002\" target=\"_blank\">www.lufthansa.de<\/a>) <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetter ist herrlich, das Meeting oder der Urlaub k\u00f6nnen beginnen &#8211; doch Sie f\u00fchlen sich matt und ersch\u00f6pft. &#8220;Jetlag&#8221; hei\u00dft das allzu bekannte Ph\u00e4nomen, das vielen Langstreckenfliegern w\u00e4hrend der ersten Tage in einem neuen Land zu schaffen macht. Denn w\u00e4hrend l\u00e4ngst die Sonne lacht, w\u00e4hnt sich der K\u00f6rper noch<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/praxiswoytas.de\/?page_id=250\">*** weiter lesen *** <\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":182,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["entry","author-woytas","post-250","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=250"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":253,"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/250\/revisions\/253"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/praxiswoytas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}