{"id":1492,"date":"2013-07-14T12:02:05","date_gmt":"2013-07-14T11:02:05","guid":{"rendered":"http:\/\/praxiswoytas.de\/?p=1492"},"modified":"2016-12-15T01:38:35","modified_gmt":"2016-12-15T00:38:35","slug":"masern-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/praxiswoytas.de\/?p=1492","title":{"rendered":"Masern"},"content":{"rendered":"<h2>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.impfen-info.de\" target=\"_blank\">impfen-info.de<\/a><\/h2>\n<div id=\"c34469\" class=\"csc-default\">\n<h4>Infektion<\/h4>\n<p>&#8220;Masern werden durch Viren  verursacht. Sie werden nur von Mensch zu Mensch \u00fcbertragen und geh\u00f6ren  zu den ansteckendsten Krankheiten. Die Viren werden durch Tr\u00f6pfchen, z.  B. beim Husten, Niesen oder Sprechen \u00fcbertragen. Fast jeder Kontakt von  ungesch\u00fctzten Personen mit einem Erkrankten f\u00fchrt zu einer Ansteckung.  Sogar auf mehrere Meter Entfernung ist das m\u00f6glich. Bereits f\u00fcnf Tage  vor Auftreten des Hautausschlags sind Infizierte ansteckend.<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich eine Welt ohne  Masernkranke zum Ziel gesetzt. Aufgrund breit angelegter Impfkampagnen  sank die Anzahl der Maserntoten weltweit von 873.000 im Jahr 1999 auf  164.000 im Jahr 2008.\u00a0 Nord- und S\u00fcdamerika, Skandinavien, viele L\u00e4nder  in Osteuropa und einige Staaten im S\u00fcden Afrikas sind frei von Masern.  In Deutschland erkranken jedes Jahr mehrere hundert Menschen an Masern,  selten treten auch Todesf\u00e4lle auf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.impfbrief.de\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.impfbrief.de\/dynimage.jpgp?basic=10&amp;param=0&amp;typ=1\" alt=\"\" width=\"528\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<h4>Krankheitsbild und Ansteckungsgefahr bei Masern<\/h4>\n<\/div>\n<p>Ungef\u00e4hr zehn bis zw\u00f6lf Tage nach der Ansteckung kommt es zu grippe\u00e4hnlichen Symptomen wie hohem Fieber, Augenr\u00f6tung und Husten. An der Wangenschleimhaut treten kleine wei\u00dfliche Flecken auf (\u201eKoplik-Flecken&#8221;). Zwei bis drei Tage sp\u00e4ter beginnt der typische Ausschlag im Gesicht und hinter den Ohren, breitet sich dann \u00fcber den ganzen K\u00f6rper aus und verschwindet nach ungef\u00e4hr drei bis vier Tagen wieder. Auch das Fieber klingt dann ab.<\/p>\n<p>Masern schw\u00e4chen vor\u00fcbergehend das Immunsystem, zus\u00e4tzliche Erreger k\u00f6nnen Komplikationen wie Mittelohrentz\u00fcndung oder Bronchitis verursachen. In ein bis sechs Prozent der Masern-F\u00e4lle tritt eine Lungenentz\u00fcndung auf, die auch f\u00fcr die Mehrzahl der masernbedingten Todesf\u00e4lle verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Bei zehn von 10.000 an Masern Erkrankten &#8211; vor allem Jugendlichen und Erwachsenen- kann es zu einer Gehirnentz\u00fcndung kommen. Von diesen zehn Erkrankten sterben ein bis zwei. Bei etwa zwei bis drei Betroffenen bleiben schwere Folgesch\u00e4den wie geistige Behinderungen und L\u00e4hmungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Mittel sieben Jahre nach einer Masern-Erkrankung kann in ein bis zehn von 100.000 Masernf\u00e4llen eine so genannte SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis) auftreten. Diese ist durch eine unaufhaltsame und schleichende Zerst\u00f6rung der Zellen des Gehirns gekennzeichnet und f\u00fchrt nach zwei bis drei Jahren zum Tod. Junge S\u00e4uglinge sind besonders gef\u00e4hrdet. In Deutschland traten von 2003 bis 2009 insgesamt 19 SSPE-F\u00e4lle bei Kindern unter 16 Jahren auf.<\/p>\n<p>Eine urs\u00e4chliche Therapie gegen Masern gibt es nicht. Nur eine Behandlung der Krankheitszeichen, wie z.B. Fieber, ist m\u00f6glich. Antibiotika sind gegen Erkrankungen, die durch Viren ausgel\u00f6st werden, jedoch wirkungslos. Sie kommen in der Regel erst zum Einsatz, wenn durch Bakterien verursachte Komplikationen wie Mittelohr- oder Lungenentz\u00fcndung auftreten. Auch aus diesem Grund bietet die Impfung den wirksamsten Schutz.<\/p>\n<div class=\"csc-header csc-header-n1\">\n<h4 class=\"csc-firstHeader\">Impfung<\/h4>\n<\/div>\n<p>Mehr  als die H\u00e4lfte der Masernf\u00e4lle betreffen heute Jugendliche und junge  Erwachsene. Daher empfiehlt die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) seit  2010 allen Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind und nicht bzw. in der  Kindheit nur einmal gegen Masern geimpft wurden, eine Impfung gegen  Masern. Die St\u00e4ndige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung vor  allem auch allen, die im Gesundheitsdienst, in  Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kindergarten) oder in der Betreuung von  Personen mit stark geschw\u00e4chtem Immunsystem arbeiten.<\/p>\n<p>Die Impfung sollte vorzugsweise mit einem Impfstoff gegen Masern,  Mumps und R\u00f6teln (MMR) erfolgen, denn auch bei Mumps und R\u00f6teln gibt es  h\u00e4ufig Impfl\u00fccken.<\/p>\n<p>Anders als bei Erwachsenen ist f\u00fcr Kinder eine Impfung in zwei  Schritten empfohlen. Die erste Impfung gegen Masern, Mumps und R\u00f6teln  sollte im Alter von 11-14 Monaten und die 2. Masern-Mumps-R\u00f6teln-Impfung  im 2. Lebensjahr im Alter von 15-23 Monaten durchgef\u00fchrt werden. Die 2.  Impfung ist dabei keine so genannte \u201eAuffrischimpfung\u201c, sondern wichtig  f\u00fcr einen sicheren und kompletten Impfschutz. \u00c4ltere Kinder und  Jugendliche mit unvollst\u00e4ndigem Impfschutz, sollten die Impfungen so  bald wie m\u00f6glich nachholen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: impfen-info.de Infektion &#8220;Masern werden durch Viren verursacht. Sie werden nur von Mensch zu Mensch \u00fcbertragen und geh\u00f6ren zu den ansteckendsten Krankheiten. Die Viren werden durch Tr\u00f6pfchen, z. B. beim Husten, Niesen oder Sprechen \u00fcbertragen. Fast jeder Kontakt von ungesch\u00fctzten Personen mit einem Erkrankten f\u00fchrt zu einer Ansteckung. 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